Finanznews

US-Markt für Hochzinsanleihen: Höchststand an Emissionen

Von markengold PR | 7.April 2010

In der  FAZ wird heute auf Seite 17 der US-Markt für die so genannten “Ramschanleihen” besprochen. Es werden dazu Zahlen von Thomson Reuters zitiert. Sie zeigen einen Index für Anleihen von amerikanischen Unternehmen mit geringer Bonität, der sich auf einem Rekordstand befindet. Daraufhin werden Analysten zitiert, die trotz Höchsttand des Emissionsvolumen im Monat März, davon ausgehen, dass die Rally der Hochzinsanleihen auslaufen könnte. Grund für die Annahme ist das Ende des Programms der amerikanischen Notenbank Fed zum Ankauf von Hypothekenanleihen im Wert von 1,25 Billionen Dollar. Damit wollte Fed Hypothekenzinsen niedrig halten, um so den Häusermarkt zu unterstützen. Gleichzeitig hatte diese Strategie auch indirekten Einfluss auf die High-Yield-Bonds: Große Investoren konnten durch das Programm ihre Bestände an die Fed verkaufen und die daraus resultierenden Barmittel weiter investieren. Durch die Stützungsmaßnahmen ermuntert, legten sie wiederum in risikoreichere Investitionen an – in High-Yield-Bonds. Obwohl sich auch der Aktienmarkt in den letzten Monaten erholte, blieb dieser hinter dem Markt der Hochzinsanleihen zurück. Da sich die Renditen beider Anlageklassen in den vergangenen Jahrzehnten jedoch ähnlich entwickelt haben, sprechen Experten von einem Aufholpotential der Aktien und raten zu einem Bekenntnis zu diesen.

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Hochzinsanleihen erreichen Rekordhoch

Von markengold PR | 7.April 2010

Die Financial Times Deutschland berichtet heute auf Seite 19 von der Rally am Markt für Hochzinsanleihen. Diese hat im ersten Quartal 2010 einen neuen Rekord erreicht. Wie Daten von Thomson Reuters zeigen wurden von Unternehmen mit einem Rating von BB+ und schlechter weltweit Anleihen im Gesamtvolumen von rund 75,5 Mrd. Dollar emittiert. Allein im März wurden 40 Mrd. Dollar in Hochzinsanleihen herausgebracht. Damit ist der März der Monat mit dem stärksten Emissionswachstum. Die Refinanzierung für Unternehmen mit Rating unterhalb des Investmentgrades durch Anleihen ist günstig. Die Risikoaufschläge sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal um 354 Basispunkte auf rund 550 Basispunkte. Die Stimmung am Markt zeigt, dass erstmal keine Änderung zu erwarten ist. Dafür spricht der US-Markt für Hochzinsanleihen. Der “Stressindikator” der Ratingagentur “Moody’s” ist auf dem niedrigsten Stand seit September 2007. Im März fiel er nochmals von 6,8 Prozent (Februar) auf 6,3 Prozent. Damit beträgt der Anteil der am schlechtesten mit liquiden Mitteln ausgestatteten Unternehmen an der Gesamtheit der High-Yield-Bonds emittierenden Unternehmen nur noch 6,3 Prozent. Auch andere Bewertungen sprechen für ein positives Klima am Hochzinsanleihenmarkt: Nur noch 1,3 Prozent der Liquiditätsratings (zeigen wie fähig ein Unternehmen ist, Barmittel aufzutreiben) wurden laut Moody’s im ersten Quartal heruntergestuft (erstes Quartal 2009: 13,6 Prozent) und die von Moody’s für Ende 2010 erwartete Ausfallrate der High-Yield-Bonds liegt bei 2,9 Prozent (November 2009: 12,9 Prozent). So werden Investoren auch weiterhin bereit sein in die hochverzinsten Wertpapiere zu investieren, da noch vergleichsweise hohe Renditen locken.

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Siemens erobert britischen Windenergiemarkt

Von markengold PR | 30.März 2010

In der Financial Times wird heute (S.4) von den Windenergie-Plänen des Großkonzerns Siemens in Großbritannien berichtet. Siemens wird hier ein Werk für Windenergieanlagen errichten. Für die britische Regierung ist das ein Erfolg, da sie seit einiger Zeit mit dem weltgrößten Programm für Offshore-Windparks versucht den Markt der erneuerbaren Energien anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Siemens gab an, dass gerade die Zusicherung der Unterstützung der britischen Regierung ausschlaggebend war. Nun schaut sich das Unternehmen Standorte an Ost- und Nordostküste an und wird dann die Investitionsgröße festlegen. Auch General Electric hat angekündigt ein Turbinenwerk in Großbritannien zu errichten. Und auch Mitsubishi möchte bis zu 110 Mio. Euro in eine Forschungseinrichtung in Großbritannien stecken.

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Feri-Umfrage: Profianleger riskieren wieder mehr

Von markengold PR | 30.März 2010

Auf der Seite 21 der Financial Times von heute geht es um das Anlageverhalten professioneller Anleger. Wie eine Umfrage von Feri Eurorating Services und der Financial Times Deutschland feststellt, sind Profianleger wieder bereit in riskantere Anlagen zu investieren. Die Befragung fand im März statt, 72 Profis wurden befragt, die zusammen 305 Milliarden Euro verwalten. So gaben etwa 19 Prozent der Befragten an, dass sie in Griechenland-Anleihen investieren werden. Es ist, laut der Umfrage, nicht zu erwarten, dass Griechenland pleite geht- Außerdem macht der Zinsaufschlag gegenüber deutschen Anleihen das Investment attraktiv. Zum Thema Immobilien äußerten sich die professionellen Investoren zuversichtlicher als noch im Dezember. Nur jeder Dritte erwartet, dass die Gesamtrendite (Mieteinnahmen und Wertveränderung) europäischer Immobilienanlagen (Büro-, Einzelhandels-, Industrie- und Logistikimmobilien) sinkt. Auch die Anlageregion hat sich verschoben. Jetzt gehören nicht mehr nur Immobilien in Deutschland zu den Favoriten, sondern auch Immobilien in Skandinavien und im asiatisch-pazifischen Raum. Wie bei der letzten Umfrage ist die Bereitschaft die Quote für Immobilien im Portfolio erhöhen zu wollen bei 45 Prozent. Über die Hälfte, 52 Prozent, wollen sie so lassen wie bisher. Was den Aktienmarkt betrifft, glaubt der Großteil der Befragten an steigende Kurse. Der Anleihemarkt wurde ähnlich der letzten Umfrage eingeschätzt: Mehr als die Hälfte der Profianleger rechnet mit fallenden Anleihekursen.

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Rallye für Anleihen läuft aus

Von markengold PR | 30.März 2010

In der Financial Times Deutschland geht es heute auf Seite 21 um die Prognose des renommierten Bondsexperten Bill Gross. Er ist angestellt bei der Fondsgesellschaft Pacific Investment Management Co. (Pimco) und managt den weltgrößten Anleihefonds. Trotzdem prophezeit er, dass Anleihen die besten Zeiten hinter sich haben und die Rallye für festverzinsliche Wertpapiere nach fast drei Jahrzehnten langsam ausläuft. Im Jahr 2009 steckten viele Investoren große Summe in Anleihefonds, da die hohen Verluste durch die Finanzkrise verunsichert hatten. Laut Gross, hätten sie damit die größte Aktienrallye seit den 1930er Jahren verpasst. Auch als sich der Aktienmarkt weitgehend erholt hatte, investierten viele Anleger weiterhin in Anleihefonds. 409,4 Milliarden Dollar flossen so zum Beispiel in Anleihefonds in der USA. Aktienfonds hatten nur Zuflüsse im Wert von 11,7 Milliarden Dollar. Begründet wird der Zustrom in Anleihefonds mit der höheren Rendite im Vergleich zu Geldmarktfonds. Da aber in den nächsten zwei Jahren mit steigenden Zinsen zu rechnen ist, ist davon auszugehen, dass Investoren in Anleihefonds mit längerer durchschnittlicher Restlaufzeit (Duration) Verluste erleiden werden.

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Rekordquartal für Hochzinsanleihen

Von markengold PR | 29.März 2010

Die Financial Times Deutschland berichtet heute auf Seite 17 von den dort so betitelten “Ramschanleihen”. Der Markt der Hochzinsanleihen erlebt gerade ein Rekordquartal. Weltweit ist ein Emissionsvolumen von rund 68 Milliarden Dollar (51 Milliarden Euro) zu verzeichnen. Das ist das aktivste Startquartal eines Jahres aller Zeiten. Wenn diese Entwicklung so weiter geht, wird bereits im dritten Quartal das Volumen des Vorjahres von 176 Milliarden Dollar übertroffen. Es war das zweithöchste aller Zeiten. Nach dem Ausverkauf der High-Yield-Bonds während der Finanzkrise ziehen seit März 2009 die Kurse wieder an Im wichtigsten Markt, dem US-Markt, konnten Anleger mit den hochverzinsten Anleihen  im Schnitt 60 Prozent in einem Jahr gewinnen. Die Hochzinsbonds profitieren dabei von der Niedrigzinspolitik der Notenbanken und den dadurch gesunkenen Renditen für US-Staatsanleihen. Allerdings sind auch die Renditeaufschläge für US-High-Yield-Bonds auf einen Tiefstand seit Juni 2008 gesunken. Experten sehen aber auch Gefahren in dem Boom: Finanzinvestoren werden den Markt der Hochzinsanleihen fluten, um auslaufenden Verbindlichkeiten tilgen zu können. Wenn dann das Angebot steigt, fallen Kurse und die Rendite steigt.

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Angebot auf ABS-Markt steigt

Von markengold PR | 29.März 2010

In der Financial Times Deutschland geht es heute auf Seite 24 um den Markt der Asset Backed Securities (ABS). Diese Papieren verbriefen Forderungen zum Beispiel aus Hypotheken und verschiedenen Krediten. Sie gelten als einer der Auslöser der Finanzkrise. Viele Anleger flüchteten aus dem ABS-Markt. Mittlerweile ist das Interesse der Anleger wieder gestiegen. Selbst ABS mit spekulativem Investmentgrade sind für Investoren wieder interessant. Damit stieg auch das Angebot. 2010 sind bisher in Europa ABS im Volumen von 3,5 Milliarden Euro platziert worden. Der zitierte Deka-Fondsmanager Brian McCarthy rechnet für das gesamte Jahr mit einem Emissionsvolumen von bis zu 50 Milliarden Euro. Eine positive Stimmung gegenüber ABS-Produkten bestätigt auch Matthew Kraeger, Portfoliomanager des US Government Mortgage Funds von Blackrock. Er stellt fest, dass der Markt der mit privaten Hypothekendarlehen besicherten Forderungen sein schlechtes Image verloren hat. Daran habe ein Programm der US-Zentralbank Fed mit dem Namen TALF großen Anteil. Auch wenn der Handel mit ABS-Papieren wieder anzieht, waren doch seit 2008 große Verluste zu verzeichnen. Heute gibt es in Deutschland so nur noch vier ABS-Fonds im Vertrieb. Sie verwalten mehr als 100 Millionen Euro. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre sind Investoren bei der Auswahl geeigneter ABS-Produkte weiterhin vorsichtig. Dabei ist vor allem ein guter Überblick über Risiken erwünscht. Deshalb sind einfache Verbriefungen gefragt: Forderungen, die mit  Autoleasingverträgen, Autokrediten oder Eigenheimhypotheken verbrieft sind, werden nachgefragt. Trotz der Flucht auch vieler Privatanleger aus ABS-Papieren in den letzen Jahren halten ABS-Fondsmanager die Verbriefungen als gute Möglichkeit für Privatanleger zu diversifizieren. Es gehe dabei um  Makrorisiken, die verbrieft werden, nicht individuelle Risiken einzelner Unternehmer. Außerdem können Investoren aktiv mitbestimmen, indem sie sich für Tranchen mit einem guten Chance-Risiko-Verhältnis entscheiden. In den vergangenen 12 Monaten haben die meisten ABS-Fondsmanager so wieder ein Plus erwirtschaften können. Fraglich ist, ob das baldige Auslaufen des Fed-Programms TALF die Entwicklung bremsen wird.

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SAP plant Anleihe

Von markengold PR | 23.März 2010

Das Onlineportal des Handelsblattes berichtet heute vom Plan des Softwarekonzerns SAP eine Benchmark-Anleihe herauszubringen. Mit dem eingesammelten Geld sollen die Finanzmittel zu Vorratszwecken erhöht, die Liquidität also gesteigert werden. In den nächsten Tagen wird bereits bei institutionellen Anlegern für die Emission geworben. Daraufhin sollen die einzelnen Details festgelegt werden. Das Volumen wird wohl mindestens 500 Millionen Euro betragen. Als Lead Manager sind die Banken BNP Paribas, Deutsche Bank, ING und JP Morgan verpflichtet.

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Vorwürfe belasten Solar Millenium-Anleihen

Von markengold PR | 23.März 2010

Auf dem Onlineportal der FAZ ist heute von der Anleihe des Solarthermiekonzerns Solar Millenium zu lesen. Ende Februar hatte das Unternehmen noch das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte und eine Versechsfachung des Umsatzes für das Jahr 2009 berichtet. Nun aber überschatten negative Meldungen das Unternehmen. Vorige Woche legte der Vorstandsvorsitzende Utz Claassen sein Amt nieder. Der frühere Chef von EnBW  war nur 10 Wochen im Amt gewesen. Seit Jahresbeginn gibt es Vorwürfe, dass es Unregelmäßigkeiten in der Bilanzierung des Unternehmens gibt, was von Solar Millenium immer wieder zurückgewiesen wurde. Nun soll die Wirtschaftsprüfgesellschaft Deloitte alle Abschlüsse seit 2004/05 überprüfen. Die Solarkraftwerke, die das Unternehmen baut, haben einen hohen Finanzierungsbedarf, denn hier wird anders als bei Photovoltaik die Sonneneinstrahlung genutzt, um Wärme zu produzieren, die in einer Dampfturbine Strom erzeugt. Dieser kann mittels Wärmespeicher planbar bereitgestellt werden. Die Finanzierungskosten hat Solar Millenium unter anderem mit 6 Anleihen gedeckt. Diese werden nicht an einer Börse notiert, sind also nicht handelbar. Wenn nun die Bilanzen wirklich Fehler aufweisen, könnten die Rückzahlungen der Anleihen schwierig werden. Die Vorwürfe gegen das Unternehmen können außerdem dessen Finanzierungsfähigkeit schwächen. Solar Millenium stützt seine Finanzierung stark auf den Graumarkt. Zuletzt war ein Genussrechtefonds im Volumen von 30 Millionen Euro begeben worden. Zu Jahresbeginn soll er nach eigenen Angaben zur Hälfte platziert gewesen sein. Um die eigenen Finanzprodukte für Anleger attraktiv zu halten, benötigt das Erlanger Unternehmen einen guten Ruf. Unter diesen Voraussetzungen ist auch das Ausscheiden Claassens ein negativer Einschnitt. Die weitere Entwicklung ist nun abzuwarten, gerade auch in Hinsicht auf die im laufenden Geschäftsjahr fällige Tilgung einer 30 Millionen Euro umfassenden Anleihe.

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Mipim 2010: Investoren haben wieder Interesse an Immobilien

Von markengold PR | 22.März 2010

Auf dem Onlineportal der FAZ berichtet ein Artikel heute von der Mipim 2010, der internationalen Gewerbeimmobilienmesse in Cannes. Anhand der Messe ist festzustellen, dass Investoren wieder Interesse an Immobilen zeigen. Gerade institutionelle Anleger, Publikumsfonds und deutsche offene Immobilienfonds gelten als die Hoffnungsträger der Branche. Wie ein Experte erklärt, haben gerade institutionelle Anleger viel Kapital zur Verfügung, das investiert werden muss. Weitere Experten bestätigen: Es fehlen andere attraktive Anlagemöglichkeiten, so dass Immobilieninvestment einen leichten Rückenwind haben. Der Bedarf an guten Objekten ist also vorhanden. Da weiterhin aber das Sicherheitsdenken dominiert, sind vor allem so genannte Core-Objekte gefragt. Das sind hochwertige Immobilien in bester Lage mit langfristig gesicherten Mieteinnahmen. Eine weitere Tendenz ist es sich auf den Heimatmarkt und die Märkte der Nachbarländer zu konzentrieren.

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