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Angebot auf ABS-Markt steigt
Von markengold PR | 29.März 2010
In der Financial Times Deutschland geht es heute auf Seite 24 um den Markt der Asset Backed Securities (ABS). Diese Papieren verbriefen Forderungen zum Beispiel aus Hypotheken und verschiedenen Krediten. Sie gelten als einer der Auslöser der Finanzkrise. Viele Anleger flüchteten aus dem ABS-Markt. Mittlerweile ist das Interesse der Anleger wieder gestiegen. Selbst ABS mit spekulativem Investmentgrade sind für Investoren wieder interessant. Damit stieg auch das Angebot. 2010 sind bisher in Europa ABS im Volumen von 3,5 Milliarden Euro platziert worden. Der zitierte Deka-Fondsmanager Brian McCarthy rechnet für das gesamte Jahr mit einem Emissionsvolumen von bis zu 50 Milliarden Euro. Eine positive Stimmung gegenüber ABS-Produkten bestätigt auch Matthew Kraeger, Portfoliomanager des US Government Mortgage Funds von Blackrock. Er stellt fest, dass der Markt der mit privaten Hypothekendarlehen besicherten Forderungen sein schlechtes Image verloren hat. Daran habe ein Programm der US-Zentralbank Fed mit dem Namen TALF großen Anteil. Auch wenn der Handel mit ABS-Papieren wieder anzieht, waren doch seit 2008 große Verluste zu verzeichnen. Heute gibt es in Deutschland so nur noch vier ABS-Fonds im Vertrieb. Sie verwalten mehr als 100 Millionen Euro. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre sind Investoren bei der Auswahl geeigneter ABS-Produkte weiterhin vorsichtig. Dabei ist vor allem ein guter Überblick über Risiken erwünscht. Deshalb sind einfache Verbriefungen gefragt: Forderungen, die mit Autoleasingverträgen, Autokrediten oder Eigenheimhypotheken verbrieft sind, werden nachgefragt. Trotz der Flucht auch vieler Privatanleger aus ABS-Papieren in den letzen Jahren halten ABS-Fondsmanager die Verbriefungen als gute Möglichkeit für Privatanleger zu diversifizieren. Es gehe dabei um Makrorisiken, die verbrieft werden, nicht individuelle Risiken einzelner Unternehmer. Außerdem können Investoren aktiv mitbestimmen, indem sie sich für Tranchen mit einem guten Chance-Risiko-Verhältnis entscheiden. In den vergangenen 12 Monaten haben die meisten ABS-Fondsmanager so wieder ein Plus erwirtschaften können. Fraglich ist, ob das baldige Auslaufen des Fed-Programms TALF die Entwicklung bremsen wird.
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