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Verbriefungsmarkt im Aufwind

Von markengold PR | 22.März 2010

In einem Artikel, der heute in der Financial Times auf Seite 17 veröffentlicht wurde, geht es um den Verbriefungsmarkt. Dieser war in der Finanzkrise zum Erliegen gekommen. Seit Herbst 2009 gibt es nun immer wieder vereinzelt Papiere, die mit Krediten besichert sind. Zuletzt war es die Finanztochter von VW, die ein durch Autokredite besichertes Wertpapier mit einem Volumen von 520 Millionen Euro platzierte. Die Emission von VW zeigt, dass nun Investoren langsam wieder mehr Risiken eingehen auf dem Verbriefungsmarkt. Die so genannten Asset Backed Securities (ABS) haben seit der Krise ein negatives Image, da sie als einer der Gründe gelten, die zum Crash führten. In ihnen bündelten Banken Kredite und verkauften diese an Investoren. So gaben sie Kreditrisiken ab und erhielten gleichzeitig Eigenkapital, das wiederum zur Darlehensvergabe genutzt werden konnte. Wie nun der zitierte Kreditanalyst bei Unicredit feststellt, geht die Nachfrage nach verbrieften Wertpapieren zu. Institutionelle Anleger sind wieder bereit auch riskantere Tranchen eines verbrieften Wertpapiers zu kaufen. In den Monaten zuvor wurden Risiken gescheut und nur Papiere mit der besten Bonitätsnote erworben. Diese Entwicklung war jüngst bei der VW-Emission zu beobachten. Experten sehen darin ein Zeichen für den gesamten Verbriefungsmarkt. Trotz dieser Anzeichen sind Emissionen weiterhin gering und für viele Banken teuer, da Investoren hohe Zinsen als Risikoausgleich fordern.

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Themen: Anleihe | Kommentare deaktiviert

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